Von der polnischen Szlachta (= Kleinadel, Landadel) - die
aber nicht zu dem preußischen Adel gezählt wurde - kann man als Beispiel den
Maciej (= Matthäus) Szczuka, der in Skarzyn [Richtenberg / Skarzinnen] (1563)
ansässig war, bringen.
Vertreter dieses Geschlechts wurden in dieser Region
schon im 15. Jahrhundert angetroffen, z. B. Adam Szczuka, der Pfarrer in Biala
[Gehlenburg] war (1482-1485) aus der Linie von Marcin (= Martin) Szczuka - Skai
-, der ein bedeutendes Vermögen erwirtschaftete, hauptsächlich auf der
masovischen Seite.
Die Szczukas saßen auch in der benachbarten „Starostei" [Amt]
Lyck, wo in Siedlisko [Sonnau / Schedlisken] bei Lyck Krzysztof (= Christoph)
Szczuka aus Szczuki ein Gut besaß. Im Jahr 1566 erwarb er Regiele in der „Starostei"
[Amt] Angerburg, das er aber bald wieder verkaufte.