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Das Masurenlied
 

Wild flutet der See
(aus Masuren)

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Wild flutet der See,
drauf schaukelt der Schiffer im schwankenden Kahn,
Schaum wälzt er wie Schnee,
von grauiger Mitte zum Ufer hin an.
Wild fluten die Wellen auf Vaterlands Seen. wie schön!
O tragt mich auf Flügeln zu Hügeln Masovia Seen.
[ Masovia Land, mein Heimatland,
Masovia lebe, mein Vaterland.]

Wild brauset der Hain,
dort späht der Schütze des Wildes Spur.
Kühn dringt er hinein.
Durchwandert die Wälder, die Felder, die Flur.
Ihr schwebenden Wolken, gedenket doch mein im Hain.
O tragt mich auf Flügeln des Windes zur Heimat hin.
[ Masovia Land, mein Heimatland,
Masovia lebe, mein Vaterland.]

Tal, Hügel und Hain,
da wehen die Lüfte frei und so kühn.
Möcht' immer da sein,
wo Söhne dem Vaterland kräftig erblühn.
Da ziehn die Wolken durch Nebels Grau, o schau!
Mild lächelt auf Seen und Höhen des Himmels Blau.
[ Die Wälder, die Seen, der Berge Rand,
Masovia lebe, mein Heimatland.]

Quelle:
Text: masurische Volksweise nach Friedrich Dewischeit
(*05. März 1805 Königsberg, +27. August 1884 Gumbnnen);
Musikalische Ausführung: Gerwald G. Stanko (
www.ggstanko.de/), 2001

 
 
 
 

weitere Liedertexte und Noten:
"Masurenlied. Wild flutet der See" - Ortelsburger Heimatbote 1999, Seite 85-88;
"Noten, Texte und Melodien" zusammengestellt von
Gerwald G. Stanko,
(www.ggstanko.de/Melodien%20und%20Liedertexte/melodien.html)

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Stand: 16. April 2012