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Eine Reise mit einem doppelten Anliegen Einweihung eines Gedenksteines auf dem früheren Friedhof in Masten. Ein Beitrag von Edeltraud Rostek, Pr. i. R. Am 11. September 2001 rüsteten wir uns - vier Menschen aus Troisdorf bei Köln und zwei aus Heilbronn - zu einer Reise in unseren Heimatkreis. Drei von uns sind in Masten im Kreis Johannisburg geboren. In zwei Tagen, mit einer Übernachtung vor der Grenze, konnten wir die 1.300 Kilometer gut zurücklegen. Geduldig warteten Frau Michalzik, die unsere Vorhaben sehr gut organisiert hatte, und unsere Pensionswirtin „Agata° mit dem späten Nachtessen auf uns. Zwei Anliegen bestimmten unsere Reise:
..... die Einweihung eines Gedenksteines auf dem früheren Friedhof in Masten
Der Gedenkstein in Masten ist neben den Steinen in Misken, Drigelsdorf, Gehlenburg, Gehsen und Großdorf der sechste seiner Art in unserem Heimatkreis. Den evangelischen Friedhof in Kumilsko mit seinem Auto zu besuchen, lud uns der katholische Pfarrer ein. Die erhabenen Bäume auf dem hohen Friedhofsberg sind aber von argem Gestrüpp unterwuchert. Ob sich die Kumilskoer um das Setzen eines Gedenksteines auf ihrem Friedhof bemühen wollen? Alle Heimatfreunde, die sich bisher für die Friedhofsgedenksteine einsetzten, sind überzeugt, daß es ihre Mühe wert war. Der Gedenkfeier in Masten folgte wie an den anderen Orten ein Kaffeetrinken mit der dortigen Bevölkerung. Erwachsene und Kinderfreuten sich über kleine Bildkalender und Süßigkeiten. Frau Michalzik hatte sowohl die Gedenksteinfeier — die Vermittlung mit dem Steinmetzmeister Klinski, den Pfarrern und den Bewohnern Mastens — als auch das Kaffeetrinken großartig vorbereitet. Zum Abschluß des Tages besuchten wir den Johannisburger Friedhof, seine wohl neu zu gestaltende Friedhofskapelle und die am Anfang der neunziger Jahre innen und außen restaurierte einzige der evangelischen Gemeinde verbliebene Kirche im Kreis Johannisburg, in Weißuhmen. Den Tag beendeten wir mit einer kleinen Feier der an der Vorbereitung Beteiligten, Frau Michalzik, ihrer Schwester und dem Steinmetzmeister Klinski mit seiner Frau in unserer Pension. Die mehrtägige Heimreise führte uns nach Allenstein, Tannenberg, Osterode, zu einer kurzen Fahrt auf dem Oberländer Kanal, nach Marienburg, Danzig und Zoppot. Nach jeder Reise sagen wir: „Unser Heimatkreis und Ostpreußen sind es — trotz vieler brach liegender Felder — wert, sie zu besuchen. Wir möchten die Leser des Berichtes ermutigen: „Tun Sie es uns wohl nach!"
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