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Informationen zu den Orten im Kirchspiel Großrosen 1939

Ansichten aus Grosrosen (Gr. Rosinko) vor 1945
Gasthaus L. Manko - Wassermühle Wottka - Ehrenmal für die Gefallenen der Kriege - Schule

 
Das Gotteshaus und die letzten Geistlichen der Kirchengemeinde
 

In der ältesten Zeit war Groß Rosinsko Filialkirche von Drigelsdorf. Ein Kirchengebäude dürfte um die Mitte des 16. Jahrhunderts erbaut worden sein; nach mündlicher Überlieferung soll der Turm von 1583 stammen. Es ist möglich, daß dies Gotteshaus bei dem Einfall der Tataren erhalten blieb. Die Feinde hatten bereits Reisig um die Kirche gelegt, um sie zu verbrennen. Da entdeckten einige von ihnen in der Kirche ein Bild des hl. Erasmus und andere Heilige, was sie veranlaßte, den Brand zu unterlassen. Die eigenartige Holzkirche mit Strohdach diente auch noch in evangelischer Zeit den in Masuren üblichen Wallfahrten am 6. August, dem Tage Christi Verklärung.

Der Altar, der die Jahreszahl 1667 zeigte, trug einen barocken Aufsatz; er wurde nach Königsberg ins Heimatmuseum im Tiergarten geschafft. Die Kanzel mit der Jahreszahl 1687 machte ebenso wie der Altar einen älteren Eindruck, als ihn die Jahreszahlen angeben. Die alte Holzkirche wurde 1894 abgebrochen, nachdem von 1889 bis 1892 eine Backsteinkirche in neugotischem Stil erbaut worden war. Sie wurde am 23. Dezember 1892 durch Pfarrer Ammon eingeweiht und 1937-1938 erneuert.

In der Kirche hing ein Ölbild des Pfarrers Molitor (*1616,1656-1682 in Groß Rosinsko); 1656 floh er als Rektor vor den Tataren. Kurz vor seinem Tode dichtete er das vierzig Strophen lange "Tartarenlied", das in das masurische Gesangbuch aufgenommen wurde.

Evangelische Geistliche sind seit um 1575 bekannt. Die letzten Geistlichen waren: Ernst Benjamin Ammon 1886-1893, Louis Korella 1894 bis 1908, Otto Matern 1908-1919, Ernst Willamowski 1920-1922, Erich Wisotzki 1923-1929, Werner Buske (Hilfsprediger) 1932, Viktor Kühn 1937-1945; er gab 1958 eine "Kirchenchronik Groß Rosinsko" heraus.

Kirchenbücher waren seit 1693 vorhanden.

 

Quellen:
Fotos: Archivmaterial;
Text: E. J. Guttzeit, Der Kreis Johannisburg,
Holzner Verlag Würzburg, 1964, Seite 252-253

 
 
 
 
 

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Stand: 21. Januar 2017