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Historische Zeitungen auf MicrofilmenGlücklicherweise gibt es seit vielen Jahren das Mikrofilmarchiv der deutschsprachigen Presse e.V. (MFA), das es sich zur Aufgabe gemacht hat, Zeitungen auf Mikrofilmen zu katalogisieren, um sie auf diese Art und Weise der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Das 10. Bestandsverzeichnis, das das MFA 1998 zu diesem Zwecke herausgegeben hat, stellt "die im wesentlichen komplette Bibliographie der verfilmten deutschsprachigen Presse" dar. Die Filme lassen sich unabhängig vom Besitzer alle bis auf eine Ausnahme beim MFA in Dortmund zum Kauf bestellen. Kostenanfragen oder Fragen bzgl. der fehlenden Nummern auf den Filmen werden dort ebenfalls beantwortet. Bestellungen werden ausdrücklich nur dorthin erwünscht. Die Ausnahme betrifft die Britische Zeitungsbibliothek, die für Bestellungen selbst verantwortlich ist. Weiter wird dort ausgeführt: Jede Bestellung werde durch die Geschäftsstelle bestätigt. Es gäbe keine Vorratshaltung von Filmen, so daß alle gewünschten Duplikate neu angefertigt werden müßten und die Herstellungszeit von üblicherweise vier Wochen zu berücksichtigen ist. Damit die Kosten abschätzbar sind, sind, sofern die Information verfügbar war, die Anzahlen der Filmrollen angegeben. Es gibt zwei Arten von Filmen: die teureren Silberfilme, die auch als Originalfilme verwendet werden und von denen die Arbeits- bzw. Duplikatfilme als Diazofilme gezogen werden. Die Originalfilme sind auf dieser Seite mit geschweiften Klammern {} gekennzeichnet; Diazofilme sind ohne Klammern angegeben. Für einen Diazofilm einer historischen Zeitung werden 1998 72,- DM/Filmrolle als Preis angegeben. Neben diesen Rollenfilmen sind auch einige Exemplare ausschließlich auf Flachfilm (Mikrofiche) verfügbar. Dieser Preis könne durch fällig werdende Lizenzgebühren noch überschritten werden. Genaueres bitte im Bestandsverzeichnis nachlesen oder nachfragen. Verfilmungswünsche werden übrigens beim MFA in einer Wunschliste aufgenommen. Wie kann man nun einen Mikrofilm verwenden? Dazu gibt es zum einen reine Lesegeräte und zum anderen Rückvergrößerungsgeräte ('Reader-Printer'). Bei Lesegeräten wird das Bild entweder auf eine matte Scheibe oder bei Auflichtgeräten an eine schräge weiße Fläche zum Lesen projiziert. Mit einem Rückvergrößerungsgerät lassen sich wohl Kopien auf DIN A3 herstellen. Ein (L) bei den Angaben zu den Inhalten eines Filmes bedeutet, daß für den angegebenen Zeitraum nicht alle Zeitungen vorhanden sind, er also Lücken hat; ein (E) bedeutet, daß lediglich Einzelnummern vorhanden sind. Von der Johannisburger Zeitung sind folgende Ausgaben nachgewiesen bzw. verfilmt:
weitere Standorte können Sie im Karlsruher
virtuellen Katalog ermitteln. Sie erreichen ihn unter Liste der Film-Inhaber (Standorte):
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